Bella und Milo zum 2. Mal bei „Tiere suchen…“

1. Dez. 2017

Bella (li.) und Milo

Wir können es nicht verstehen! Der Film der beiden Katzen ist so schön geworden (s. u.) und doch war die Resonanz nach der Ausstrahlung gleich Null. Dabei wäre eine Vermittlung absolut dringlich. Bella und Milo hängen sehr aneinander, tolerieren aber keine weiteren Katzen. Aus diesem Grunde leben sie auf meiner Pflegestelle isoliert in einem kleinen Zimmer. Die Katzen leiden unter der räumlichen Enge, der Eintönigkeit, dem Mangel an Zuwendung und sie vermissen den Freigang.

Milo resigniert, Bellas Zuckerwerte spiegeln den Mangel an Bewegung. Was soll aus Ihnen werden? Die menschenbezogenen Tiere haben begonnen zu spielen und sie schmusen und kuscheln mit mir. Es sind Momente voller Liebe und Harmonie. Aber dann muss ich sie verlassen. Für viele Stunden haben sie wieder nur einander.

Der Anblick der Beiden, wenn sie mir nebeneinander sitzend hinterher schauen, bricht mir fast das Herz.

Es muss doch Menschen geben, die sich von diesem außergewöhnlichen Katzenpaar verzaubern lassen ohne als Erstes auf die Erkrankungen und die damit verbundenen Kosten zu schauen!

Am Sonntag, 03.12. wird ihr Film zum zweiten Mal in der beliebten Fernsehsendung zu sehen sein. Eine zweite Chance – hoffentlich! Allerdings wäre eine Vermittlung nach Bonn und Umgebung von Vorteil, um in der Anfangsphase bei Bellas Management unterstützen zu können. Auch könnten dann im Vorfeld mehrere Besuche eingeplant werden, damit beim Umzug schon ein gewisses Vertrauen aufgebaut ist.
Nach einer langen Zeit der Vernachlässigung geht es Bella und Milo körperlich wieder gut. Jetzt benötigen sie unbedingt ein liebevolles, fürsorgliches Zuhause, damit aus dem geretteten Dasein ein wirkliches Katzenleben wird.

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