Tod und Verletzung an Silvester …

30. Dez. 2017

Gestern fand ich durch Zufall diesen Artikel: »Ich habe Todesangst vor Silvester«.

Auch wenn er für die so häufig vergessenen, ja leider oftmals geächteten Stadttauben geschrieben ist, passt die eindrückliche Schilderung der Silvesterpanik auf alle Wildtiere und diejenigen, die verlassen im Freien leben müssen.

Wenn Sie einen Neujahrsspaziergang planen, dann achten Sie doch bitte auf die unschuldigen Opfer der Silvesternacht. Vielleicht erkundigen Sie sich zuvor, wo sie ein verletztes oder geschwächtes Tier abgeben könnten. Das nächstgelegene Tierheim oder auch eine Wildtierstation wären geeignete Stellen. Gerade für Vögel ist es ein allgemeiner Tierarzt zumeist nicht!

Egal, ob Sie einen entlaufenen Hund, eine Katze oder ein Wildtier in hilfloser Lage finden: bedenken Sie bitte, dass die traumatisierten Tiere höchstwahrscheinlich ihre letzten Kräfte mobilisierten, wenn Sie versuchten, sie zu bergen. Bitte verbleiben Sie am Fundort und holen fachkundige Unterstützung.

In vielen Städten und Gemeinden gibt es inzwischen Vereine, die sich auf die technische Tierrettung spezialisiert haben, oder die Feuerwehr übernimmt die Bergung in Not geratener Tiere.

Es wird keine „ruhige“ Silvesternacht geben.

Wünschen und hoffen kann ich nur, dass die Zahl der Opfer so gering wie möglich sein wird, dass wir vielen am Neujahrstag noch helfen können, und dass die entlaufenen Haustiere zu ihren Menschen zurück finden.